Aktuelles

Distriktkonferenz

Greifswalder Rotaracter bei der Distriktkonferenz in Brandenburg an der Havel

Vom 29.02.2020 bis 01.03.2020 fand die erste Distriktkonferenz dieses Jahres statt. Ort war die Begegnungsstätte Schloss Gollwitz in Brandenburg an der Havel.

Die Begegnungsstätte mit wechselvoller Geschichte organisierte der RAC Brandenburg an der Havel. Diesem ist im Übrigen für die gelungene Organisation zu danken.

Die Konferenz begann am Samstagvormittag mit der Ankunft der Rotaracter und endete am Sonntagnachmittag mit der Abreise. Hauptsächlich ging es um die Besprechung von Projekten im Rahmen von Vorträgen und Workshops.

Jedoch standen auch die Wahlen für das Distriktteam an. Deshalb dürfen wir an dieser Stelle den gewählten Vertretern des Distrikts erneut herzlich gratulieren.

Neben den Formalien kam das nette, rotaract-typische Beisammensein auch nicht zu kurz. Der Austausch erfolgte somit nicht nur im Konferenzraum, sondern auch am Tischkicker oder in einer gemütlichen Runde begleitet von Klaviermusik.

Das Treffen wurde neben den Rotaractern auch vom Incoming Governor des Rotary-Distrikts,  Edgar Friedrich und dem Geschäftsführer des Schlosses Gollwitz, Dr. Niels Haberlandt, besucht.

Insgesamt handelte es sich um ein lehrreiches, produktives und nettes Wochenende in Brandenburg.

BubbleSoccer Tunier in Prenzlau 2020

Man stelle sich folgende Situation vor: 8 erwachsene Menschen, in 2 Teams aufgeteilt, treffen sich, um gegeneinander Fußball zu spielen. Die Raffinesse dabei ist, dass sie mit ihrem Oberkörper gänzlich in einer mit Luft gefüllten PVC-Kugel, Bumper genannt, verschwinden. Jene wird genutzt, um den Gegner nach Belieben vom Fußball zu verdrängen. Dies geschieht mal mehr, mal weniger sacht, so dass neben dem Ball auch die Spieler regelmäßig durch die Gegend fliegen. Man stelle sich nun noch die verschwitzten Leiber vor, wie sie, teils nach Luft ringend, in den Bumpers umherlaufen oder wie sie den Ball suchen und allzu oft doch nur einen gegnerischen Spieler finden, der geradewegs auf sie zu rennt. Was folgt, ist meist ein Tackling wie es im Buche steht. Aber so schnell wie sie fallen, erheben sich die Spieler auch wieder und setzen das Spiel fort. Der Bumper mag hinderlich sein, aber er sorgt für eine sanfte Landung. Nach ein paar Minuten endet das Spiel und die Mannschaften wechseln. Manchen steht die Anstrengung ins Gesicht geschrieben. Doch viel Zeit vergeht nicht, dann geht es von vorne los.

 Klingt verrückt, oder?! Und doch habe ich es mir nicht ausgedacht, denn so einen Sport gibt es tatsächlich. Er heißt “Bubble-Soccer” und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es ist ein Sport, der Elemente des Rugby, Fußballs und des handelsüblichen Tobens verbindet und es ist vor allem einer, der riesen Spaß macht.

Ich kann mich dabei auf meine eigenen Erfahrungen berufen. Das Team, dem ich angehöre, der “Motorradclub-Greifswald”, hat nämlich am 26.01.2020 an einem Bubble-Soccer-Turnier, veranstaltet vom RAC Prenzlau, teilgenommen. Und das sogar mit Erfolg, wie ich jetzt schon verraten kann, denn immerhin schafften wir es auf den dritten Platz. Das Turnier begann um 9 Uhr morgens und fand in der Uckerseehalle in Prenzlau statt. Insgesamt nahmen 14 Teams an dem Event teil, darunter auch eines des RC Prenzlau, der Freiwilligen Feuerwehr und  des Lions-Club Prenzlau. Die Teams hatten jeweils 4 Spieler auf dem Feld und mehrere Auswechselspieler am Rand, obgleich offiziell nur einer zugelassen war. Diese Reserve war aber auch nötig, denn die notwendige Kraftanstrengung ist nicht zu unterschätzen. Neben die sportliche Betätigung tritt nämlich noch das Gewicht des Bumper von 11 Kilogramm. Die Spiele dauerten 8 Minuten und es gab immer 2 Begegnungen gleichzeitig. Trotz der relativ kurzen Spielzeit kämpften die Mannschaften der Gruppen A und B bis 14 Uhr um die Finalplätze. Unser Team war größtenteils noch unerfahren und fand erst nach und nach ins Spiel. Wider Erwarten schafften wir es dennoch in die Top 4 und sogar aufs Podest. Die Stimmung war gelassen und freundlich. Wenn es auch manchmal auf dem Feld etwas härter zuging, begegnete man sich doch freundschaftlich.

Für Speis und Trank wurde ausreichend durch den RAC Prenzlau und seine Sponsoren gesorgt. Bei einer Tombola hatte man in den Pausen nebenbei noch die Chance, einen der ausgestellten Preise zu gewinnen oder man ließ sich schnell und unkompliziert bei “Uckermark gegen Leukämie” typisieren.

Viel wichtiger ist bei all dem allerdings der Hintergrund der Veranstaltung. Neben dem Spaß an der Sache war das nämlich der Spendenzweck. Es handelt sich hierbei um die aktive Naturschule Prenzlau. Zu Gunsten einer verunfallten Schülerin soll diese nämlich zur Barrierefreiheit umgebaut werden. Der am Ende eingesammelte Betrag von 2000 Euro wird dazu hoffentlich einen kleinen Beitrag leisten können.

Und falls man sich jetzt noch fragen sollte, warum wir uns gerade “Motorradclub Greifswald” nannten? Naja, im allgemeinen Tumult und der Hallenatmosphäre klingt es wie “Rotaract”. Witzig was?!

Der Tag endete für uns mit der Heimfahrt. Vergessen werden wir diesen Tag sicher nicht, er war sogar noch Tage danach physisch allgegenwärtig – Muskelkater vergeht eben nicht ganz so schnell.

Womit ich auch zum Schluss kommen möchte. Zuletzt deshalb noch ein Dank an den RAC Prenzlau für den engagierten Einsatz während des Turniers und darüber hinaus. Auch an alle Sponsoren und anderen Helfer sei gedacht. Natürlich werden auch die Spieler nicht vergessen, ohne die das Turnier recht witzlos gewesen wäre. Der “Motorradclub” freut sich jetzt schon auf das nächste Turnier!

Rotary verbindet die Welt – Ukraine und Deutschland

Während unserer Clubreise in Stettin überlegten wir uns mögliche Ziele für die nächste Reise und so kam man schließlich auf die Ukraine. Der Abend wurde länger und die Pläne immer euphorischer. Doch aus diesen Spinnereien wurde Anfang August Wirklichkeit. Fünf Rotaracter aus der Ukraine reisten für fünf Tage nach Greifswald. Eingeladen hatten wir zu einem Workshop zum Thema Energie, insbesondere Atomenergie. Auf dem Programm standen daher der Besuch eines ehemaligen Atomkraftwerks und des Max-Planck-Instituts Wendelstein X, welches die Kernfusion näher erforscht. Natürlich standen auch unterschiedliche Touren durch die Stadt und Strandbesuche auf dem Programm.
Es wurde nicht nur viel gelernt sondern es konnten auch neue Freunde gewonnen werden. Ein gemeinsames Sozialprojekt ist bereits in Planung ebenso wie ein Gegenbesuch in der Ukraine. Fünf tolle Tage haben deutlich gemacht, wie sehr Rotary die Welt und die Menschen verbindet.

Übergabe von ukrainischen Gastgeschenken
Bei der Besichtigung im Atomkraftwerk Lubmin

KidsCamp 2019

Auch dieses Jahr fand in unserem Distrikt wieder ein KidsCamp statt und unser Club war stark vertreten. Mit unglaublichen 13 Greifswaldern packten wir mit an. Dabei waren nicht nur aktive Rotaracter dabei sondern auch einige verpastete (ehemaligen), Gäste unseres Clubs Und Freunde. Gemeinsam mit Helfern aus dem ganzen Distrikt ermöglichten wir knapp 70 Kindern einen Urlaub vom Alltag, den sie sonst nur selten bekommen. Auf der Wasserburg Turow reisten wir ins Mittelalter und bastelten und spielten passend zum Motto. Auch ein Besuch in den Tierpark Grimmen stand auf dem Programm.

Es war eine anstrengende Woche, aber die Mühen war sie eindeutig wert. Die dankbaren Kinderaugen beim Abschied haben jeden Schlafmangel und Anstrengung wieder ausgeglichen. Für uns steht fest, wir sind auch im nächsten Jahr wieder dabei!

Rotary International Convention in Hamburg

Einmal im Jahr triffen sich Rotarier aus aller Welt um sich fünf Tage lang auszutauschen, weiterzuentwickelt und auch kennenzulernen. 2019 fand das Ganze in Hamburg statt und wir waren dabei.

Wir reisten bereits zwei Tage vorher an, an welchen ein Programm ausschließlich für Rotaracater organisiert war. Mit etwa 1000 Rotaractern aus der ganzen Welt konnten wir über unsere Clubs, die Projekte und eventuelle Probleme diskutieren.

Während der Woche lernten wir viele tolle und inspirierende Menschen kennen. Bei Vorträgen und Workshops nahmen wir neue Ideen mit, die wir nun in unserem Club in Greifswald umsetzen wollen.

Geschafft – Spendengelder an das Greifswalder Hospiz übergeben

In jedem Rotaract Clubjahr beschäftigen sich alle Clubs deutschlandweit mit einem gemeinsamen Thema – der Bundessozialaktion. Im Clubjahr 2017/18 war das Motto “1 Million Menschen Leben”.

Während des gesamten Jahres haben wir uns intensiv mit den Themen Tod und Sterben auseinander gesetzt. Bei verschiedensten Sozialaktionen kam der beachtliche Betrag von 2.500 Euro zusammen, den wir zum krönenden Abschluss dieser Bundessozialaktion an das Greifswalder Hospiz spendeten.
Gesammelt haben wir bei unserem Event Profs@Turntables im November 2017 oder einem Benefiz-Poetryslam im Mai 2018. Bedanken möchten wir uns außerdem beim Rotary Club Greifswald, der sich ebenfalls an der Spende beteiligt hat. Genutzt wird das Geld, um mit einer Deckenmalerei den Raum der Sinne zu gestalten.

Wir freuen uns jetzt schon auf die kommenden Grill- oder Spieleabende im Greifswalder Hospiz.

Deutschlandkonferenz in Köln

Mit Rotaract kommt man rum. Dieses Wochenende waren wir z.B. in Köln. Dort trafen sich unter dem Motto “50 Jahre Rotaract – in der Welt zu Hause, in Kölle vereint” Rotaracter aus ganz Deutschland zur jährlichen Deutschlandkonferenz (DeuKo).

Für uns begann das Wochenende mit einer achtstündigen Zugfahrt. Jedoch war diese zu keiner Zeit langweilig und wir lernten dirket neue Leute kennen. Letzteres lag vor allem daran, dass wir bereits in der Verkleidung für die Welcome-Party unterwegs waren. Das bedeutete Outfits zum Thema “neon olé”.

In Köln angekommen ging es nach einem kurzen Stop bei der Turnhalle (wo wir übernachteten) weiter zum Bootshaus. Dort wurden alte Freunde wiedergesehen und neue Freundschaften geschlossen. Gemeinsam feierten wir bis tief in die Nacht den Beginn der DeuKo.

Nichtsdestotrotz ging es am nächsten Morgen früh los. Nach einer kurzen Nacht saßen wir pünktlich um 8:30 Uhr in der Stadthalle in Köln-Mülheim zum ersten Teil des Plenums. Es gab begrüßende Worte u.a. vom Rotary International Weltpräsident Ian Riseley, der extra aus Australien angereist war. Den restlichen Tag beschäftigten wir uns mit der bisherigen Arbeit der Ressorts und wählten die Teams fürs kommende Clubjahr. Es freut uns besonders, dass mit Laura R. auch unser Club im nächsten Jahr im Rotaract Deutschland Komitee vertreten sein wird. Sie wird mit ihrer Arbeit im Ressort Redaktion dafür sorgen, dass wir auch weiterhin tolle Rotaract News erhalten werden.

Natürlich darf bei einer Rotaract Konferenz auch das Helfen nicht fehlen. Daher wurde in der Mittagspause nicht nur der eigene Hunger bekämpft. Als Sozialaktion wurden 30.000 Essenspakete für “Rise against Hunger” gepackt, die nun in Simbabwe verteilt werden können.

Abends wurde es dann festlich. Mit einem Galaabend wurde das 50-jährige Bestehen von Rotaract gefeiert. In Abendgaderobe wurde Sekt getrunken, lecker gegessen und dann natürlich ganz viel getanzt. Erneut wurde die Nacht zum Tag gemacht bis auch die letzte der Damen ihre hohen Schuhe gegen Flipflops getauscht hatte.

Am nächsten Tag ging es pünktlich mit Abstimmung zur Grundordnung von Rotaract in Deutschland weiter. Es wurden damit einige neue Impulse fürs neue Jahr angestoßen. Der krönende Abschluss war der Festakt, bei dem Herr Heinen über das Thema “Fake News” redete. Es folgten einige wohlverdiente Ehrungen, bevor es schon wieder Zeit wurde, sich zu verabschieden.

Wir nehmen viele Impulse und vor allem Motivation aus dem Wochenende mit und freuen uns bereits auf ein Wiedersehen in München im nächsten Jahr.

Rotary INTERNATIONAL

Wir durften den “international” Teil von “Rotary International” hautnah erleben. Seit fast einem Jahr unterstützen wir den lokalen Rotary Cub Caspar-David-Friedrich – Greifswald bei seiner Arbeit an einem Global Grant Projekt. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem RC Szczecin Centrum initiiert. Es geht um den Aufbau eine Muttermilchbank in Stettin. Mittlerweile sind die Spenden generiert, der Grant genehmigt und die Ausstattung ist gekauft. Die offizeielle Eröffung rückt somit immer näher.

Zur Einstimmung kamen die Stettiner Freunde für einen Tag nach Greifswald. Zu Beginn des Tages besichtigten wir die Greifswalder Muttermilchbank und bekamen eine Führung durch die Neonatologie der Uniklinik. Um den Gästen auch unsere Stadt näherzubringen stand ebenfalls eine Stadtführung auf dem Programm. Abends war ein gemeinsames Meeting angesetzt. Im Vordergrund stand vor allem der persönliche Austausch. Es war ein geselliger Abend mit netten Gesprächen und einigen Wodkarunden.

Nun freuen wir uns alle demnächst zu der offiziellen Eröffnung der Muttermilchbank nach Stettin zu reisen.

 

Es ist wieder so weit!

Es ist Herbst. Draußen bilden dichte Nebelschwaden und buntes Laub eine malerische Novemberlandschaft. Hier und da huschen dick eingepackte Menschen über den Beitz-Platz, die letzten Lernwütigen verlassen die kuschlig warme Bibliothek in die kalte Herbstnacht.
Aus einiger Entfernung jedoch erklingen wilde Rhythmen, die die sonst so friedliche Nacht durchkreuzen. Die Musik kommt aus den Geokellern. Ein Blick in die urigen Gemäuer verrät auch von wem die Musik kommt – es sind Dozentinnen und Dozenten, die hier hinter dem DJ-Pult stehen und der bestens gelaunten Masse einheizen. Es ist das Profs@turntables!

Feiert gemeinsam mit uns am 17.11. das 7. Profs@turntables im Geologenkeller und Geographenkeller.

Eintritt? für beide Keller: 4 Euro
Wann? ab 22 Uhr
Wofür? für das Greifswalder Hospiz

Ein Tag für alte Obstbaumsorten

Wir, der Rotaract Club Greifswald, haben einen ganzen Samstag alten Obstbaumsorten gewidmet. Vormittags waren wir im Stadtforst, um unsere dortige Streuobstwiese mit 17 weiteren Bäumen auszubauen. Bei der Wiese handelt es sich um ein langjähriges Projekt, dass damals mit der BuSo „Plant-for-the-Planet“ begann. Damals erhielten wir von dem Förster die Info, dass eine Spende von typischen deutschen Forstbäumen nur eine geringe Hilfe darstellt, da jeder Förster davon jedes Jahr hunderttausende pflanzt und die Kosten relativ gering sind. Dadurch kam die Idee auf, alte Obstbaumsorten zu finanzieren. Dadurch wird nicht nur zu deren Erhalt beigetragen, sondern es werden neue Lebensräume und Nahrungsquellen im Stadtforst geschaffen.

Da Weltpräsident Ian Risley das Ziel ausgesetzt hat, dass jeder Rotarier einen Baum pflanzen soll, wollten auch unsere Rotary Clubs in Greifswald zu diesem Projekt beitragen. Deshalb organisierten wir drei Clubs ein gemeinsames Scheunenfest, dessen Erlös wiederum in weitere Obstbäume gesteckt wird. Es fand am Abend der Pflanzaktion statt und war ein voller Erfolg. Es hat nicht nur für eine Annäherung unsere Clubs gesorgt, sondern auch das Geld für 100 weitere Obstbäume eingebracht.